Der Planwagen

Historisch spielten Planwagen bei der Erschließung und Besiedelung des nordamerikanischen Westens eine wesentliche Rolle: Man transportierte das Hab und Gut der Familie über weite Strecken durch unwegsames Gebiet mit Hilfe von Planwagen. Dabei kamen auf einen Planwagen meist etwa fünf Personen. Sie wurden von Ochsen oder Pferden, einspännig oder mehrspännig, gezogen:

Seit 1754 war der aus zahlreichen Western-Filmen bekannte klassische Planwagen, der relativ leicht gebaute sogenannte „Prairie Schooner“, mit den Siedlerfamilien im Westen Nordamerikas unterwegs.

Ihn ergänzte der sogenannte Conestoga, ein von vier bis sechs Pferden gezogener schwerer Lastwagen, der von den deutschen Auswanderern in Pennsylvania zur Zeit der Kolonialzeit in den USA gebaut wurde.

“Fahrende” mit einem historischen “Zigeunerwagen” in Irland (2009)

In Europa entstand eine Kategorie „Planwagen“, die von den sogenannten „Fahrenden“ entwickelt und als „Zigeunerwagen“ bekannt wurde. Statt der Plane bestand er weitgehend aus einer festen Schale, die besser gegen Wind und Wetter schützte. In der Form identische Nachbildungen werden noch heute, etwa in der Connemara (Irland), von Touristen als geruhsames, abenteuerträchtiges Urlaubsgefährt genutzt.

(Quelle Wikipedia)