Der Saloon

Die Innenausstattung eines Saloons konnte stark variieren. Je nach Stadtviertel (in größeren Städten) reichten die Variationen von schlichten, zweckdienlichen Lokalen bis hin zu prunkvoll ausgestatteten Häusern, mit einem oberen Stockwerk samt dazugehöriger Galerie. Oft gab es auch Tanzbühnen mit kleinen „Revues“ sowie ein Piano oder andere Instrumente. Die vornehmeren Häuser waren oft im damals sehr beliebten europäischen Stil eingerichtet. Dazu zählten schwere Seidentapeten an der Wand, kunstvoll verziertes Mobiliar, Bierhähne aus poliertem Messing etc. Neben den regulären Holztüren gab es in wärmeren Regionen die berühmten Saloontüren, zwei halbhohe, frei schwingende Flügeltüren (Doppelfeder-Scharniere) an den Seiten des Türdurchgangs. Ein zentraler Punkt war die Theke des Saloons, die meist sehr groß und mächtig den Raum dominierte. Oft gab es hinter der Theke einen riesigen Spiegel (häufig in einem feinen Rahmen). Die Beleuchtung der Lokale reichte von einfachen Kerzen über Petroleumlampen bis hin zum Gaslicht (in späteren Epochen).

(Quelle Wikipedia)

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